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Auf Einladung der JU Alzey/Alzey-Land, unter Führung des Vorsitzenden Maximilian Hobohm , besuchten der CDU-Nachwuchs gemeinsam mit Mitgliedern des CDU-Kreisverbandes das Alzeyer Krankenhaus, um sich angesichts der aktuellen Diskussionen und Probleme im deutschen Gesundheitswesen, über die medizinische Versorgung im Kreis zu informieren.
Bei dem Treffen fanden die Politiker mit dem Geschäftsführer Michael Nordhoff und seinen Chefärzten, ein gut aufgestelltes und engagiertes Führungsteam, dass sich gern bereit erklärte einen kleinen Einblick in die aktuelle wirtschaftliche und medizinische Situation des Hauses zu geben...
Der Krankenhausdirektor erinnerte dabei an das 110jährige Bestehen des Alzeyer Krankenhauses mit Nutzungsgeschichte und Trägerwechsel, sowie der kürzlich abgeschlossen Sanierung mit An- und Umbau der Gebäude. Landtagsvizepräsident Heinz-Herrmann Schnabel (CDU) nannte die Abgabe der Einrichtung vom Kreis an das DRK eine kluge Entscheidung.
Stolz konnten Nordhoff und Astrid Germann, Pflegerische Abteilungsleiterin der Inneren Medizin, auf die Zertifizierung nach KTQ verweisen, dass dem Alzeyer Krankenhaus den Aufbau eines systematischen Qualitätsmanagementsystems mit qualitativ hochwertigen Versorgungsabläufen und -strukturen nachweist.
Im letzten Jahr versorgten 300 Mitarbeiter ca. 5500 Patienten und das Notarzteinsatzfahrzeug des Hauses nahm 1600 Einsätze wahr.
Auch die Chefärzte Dr. Clemens Keitel (Innere Medizin), Dr. Christian Karnasch (Chirurgie) und der ärztliche Direktor Dr. Karl von Blohn (Anästhesie) konnten in ihren Referaten eine positive Bilanz der medizinischen Entwicklung in ihren Fachgebieten ziehen. In einem späteren Rundgang durch die verschiedenen Disziplinen mit den verantwortlichen Ärzten konnte sich die politische Delegation von dem beeindruckenden Leistungsvolumen, den medizinischen Fertigkeiten und der modernen technischen Ausstattung selbst überzeugen.
Es wurde klar, dass die 16jährige Festschreibung des Budgets des Hauses mit der sich ständig fortentwickelnden Medizintechnik kaum Schritt halten kann. Auch angesichts von Energiekostensteigerung, Mehrwertsteuererhöhung und weiteren erforderlichen Ausgaben einerseits und der Verdichtung der Pflegekraft-Leistungen durch Stellenabbau kommt es zu weiteren Zwängen für ein Haus, in dem die Bemühungen der Angestellten , das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen, als ein unverzichtbares und uneingeschränktes Gebot an erster Stelle steht.
Peter Bunders (CDU) zog ein positives Fazit des Krankenhausbesuchs und stellt beruhigt fest, dass Kranke hier in guten Händen sind und eine exzellente medizinische Versorgung, weit über die Grundversorgung hinaus, gesichert ist.
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